Der Kalender auf Juden im Nürnberger Land: Das 14. Jahrhundert
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| o.A. |
Der Jude Symelin erhält in Altdorf das Wohnrecht. |
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| 1334 |
Erwähnung des Juden Lewe von Gunzenhausen in Gunzenhausen. |
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| 1336 |
In vielen fränkische, schwäbischen und bayerischen Gemeinden finden Pogrome statt. |
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| 1342 |
Kaiser Ludwig d. Bayer führt eine Kopfsteuer für Juden ein, den "Goldenen Opferpfennig". |
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| 1346 |
Jüngster Grabstein aus dem "Jahrhundertfund" im Würzburger Stadtteil Pleich. |
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| 1348 |
Zerstörung der Würzbuger Synagoge und des Judenviertels. [273] |
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| 1349 |
In vielen Gemeinden kommt es zu Pogromen wegen der Pest. |
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Zerstörung der Nürnberger Synagoge auf dem Hauptmarkt durch direkte kaiserliche Erlaubnis. [272] |
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Das Judengetto in Nürnberg wird abgerissen und die Einwohner vertrieben, 562 kommen ums Leben. [272] |
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In Nürnberg dürfen sich bereits kurz nach den Pogromen wieder Juden ansiedeln. [272] |
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| 1372 |
Entstehung der jüdischen Gemeinde in Bayreuth. [273] |
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Entstehung der jüdischen Gemeinde in Hof. [273] |
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| 1373 |
Neuansiedlung von Juden in Würzburg. [273] |
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| 1374 |
Erwähnung eines jüdischen Friedhofs in Gunzenhausen. |
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| 1384 |
Erneut finden in vielen Gemeinden Pogrome statt, u.a. auch in Schwabach und Weißenburg. |
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Angaben, die keinen Link auf eine andere Seite enthalten, stammen aus:
[272]
Arnd Müller: "Geschichte der Juden in Nürnberg 1146 - 1945", Selbstverlag der Stadtbibliothek Nürnberg, 1968
[273]
Israel Schwierz: "Steinerne Zeugen jüdischen Lebens in Bayern", Bayer. Landeszentrale f. pol. Bildungsarbeit, Bayer. Verlagsanstalt, München 1988
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