Der Kalender auf Juden im Nürnberger Land: Das 15. Jahrhundert
o.A.
Untergang der Bayreuther Judengemeinde. [273]
o.A.
Ab dem 15. Jahrhundert Entstehung der Würzburger Judengemeinde im Stadtteil Pleich. [273]
1404
Ende der Nutzung der alten Synagoge von Rothenburg o.d. Tauber. [273]
1407
Errichtung einer neuen Synagoge auf dem Gebiet des alten Friedhofs in Rothenburg o.d. Tauber. [273]
1408
Erste Erwähnung von Juden in Erlangen.
1413
Nachweis eines jüdischen Friedhofs am "Judentor" in Forchheim.
1418
Papst Martin V. bestätigt den Juden ihre Privilegien. [254]
1422
Niederlassungsverbot für Juden in Coburg durch Bischof Johannes zu Würzburg.
1430
Bau des "Judenturms" (Wehrturm der Stadtmauer) in Lauf a.d. Pegnitz.
Die Bayreuther Juden verlassen die Stadt.
1431
Erwähnung des Juden Most in Hüttenbach.
1434
Endgültiger Abriss der Judenhäuser in Würzburg. [273]
1447
Beschlagnahmung der Forchheimer Synagoge und Auszug der Juden.
1451
Johann von Capistrano, genannt die "Geißel der Hebräer" kommt nach Bamberg und hetzt gegen Juden.
1457
Ältester bekannter Grabstein aus Forchheim.
1470
Ausweisung der Juden aus Aschaffenburg unter Erzbischof Adolf II. aus Mainz.
1478
Ausweisung aller Bamberger Stiftsjuden ins Exil.
Nachweis der Ansiedlung von Juden in Schnaittach.
1479
Erwähnung der Synagoge in Schweinfurt anlässlich der Erneuerung.
1482
Erwähnung des zweiten jüdischen Friedhofs in Gunzenhausen.
1499
Ausweisung der Juden aus Nürnberg und Abriss der zweiten Synagoge sowie des Friedhofs. [272]
Erwähnung des Juden Samuel von Schnaittach in Nürnberg.
Vertreibung der Juden aus Forchheim durch den Bamberger Bischof H. von Trockau.
Angaben, die keinen Link auf eine andere Seite enthalten, stammen aus:
[272]
Arnd Müller: "Geschichte der Juden in Nürnberg 1146 - 1945", Selbstverlag der Stadtbibliothek Nürnberg, 1968
[273]
Israel Schwierz: "Steinerne Zeugen jüdischen Lebens in Bayern", Bayer. Landeszentrale f. pol. Bildungsarbeit, Bayer. Verlagsanstalt, München 1988
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