Der Kalender auf Juden im Nürnberger Land: Das 18. Jahrhundert
o.A.
Schnaittach stellt noch immer die Landesrabbiner und unterhält eine angesehen Talmudschule.
o.A.
Wiederansiedlung von Juden in Bayreuth.
1710
Ein Gericht entscheidet, dass Schnaittach das alleinige Eigentumsrecht am Friedhof der Medinat Ashpah hat.
1713
Letztes Lebenszeichen des bekannten Rabbi Issachar Perlhefter, der u.a. in Altdorf und Schnaittach lebte.
1719
Das "Reglement für die gemeine Judenschaft in Fürth" vereinheitlicht die Rechte der Fürther Juden.
1724
Bau der Synagoge in Forth.
Entlassung des Hofjuden Abraham Bick durch die Herren von Binau aus Forth.
1744
Beginn des Baus einer Synagoge in Ansbach. [273]
1746
Fertigstellung der Synagoge in Ansbach. [273]
1750
Forth soll in die Schutzbriefzahlungen an die bayerischen Herrscher einbezogen werden.
1757
Erweiterung des ältesten Schnaittacher Friedhofs.
1771
Neubau der Forchheimer Synagoge.
1777
Der bayerische Teil von Forth muss nun doch Abgaben für den Schutzbrief leisten.
1778
Erstmals wird ein jüdischer Student an der Universität Erlangen promoviert.
1782
Ein Dokument aus Forth erwähnt, dass Juden bereits seit 200 Jahren im Ort leben.
1787
Anlage eines eigenen Friedhofs der jüdischen Gemeinde Bayreuth.
Angaben, die keinen Link auf eine andere Seite enthalten, stammen u.a. aus:
[273]
Israel Schwierz: "Steinerne Zeugen jüdischen Lebens in Bayern", Bayer. Landeszentrale f. pol. Bildungsarbeit, Bayer. Verlagsanstalt, München 1988
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