Die jüdische Gemeinde in Hersbruck
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| Ein weiteres, trauriges Kapitel in der jüdischen Geschichte Hersbrucks stellt das Konzentrationslager dar, das vom Sommer 1944 an als Außenstelle des Lagers Flossenbürg existierte. Geführt wurde das Lager von der SS, die in einem leer stehendem Kasernengebäude untergebracht war. Insgesamt standen auf dem Gelände 17 Häftlings-Baracken. Im nahe gelegenen Happurg mussten die KZ-Insassen tiefe Stollen in den Berg treiben. Hier sollte, vor Fliegerbomben geschützt, eine unterirdische Produktionsanlage für Flugzeugmotoren entstehen. Unter unvorstellbaren Bedingungen und ständiger Lebensgefahr gruben die Zwangsarbeiter rund 3,5 Kilometer an Gängen und Hallen in die Houbirg. Etwa 3.500 Häftlinge verloren hier oder im Lager ihr Leben. [079] Ihre sterblichen Überreste verbrannte am bei Schupf und Hubmersberg. Hier befinden sich auch Gedenkstätten. |
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Auf eine weitere Darstellung des Lagers Hersbruck soll an dieser Stelle verzichtet werden, da sich das Angebot von JiNL vorrangig mit jüdischen Bauwerken, Friedhöfen und Gedenkstätten beschäftigt.
Eine umfangreiche Abhandlung zum Lager Hersbruck ist im Internet zu finden. Es handelt sich um die Seiten der "Dokumentationsstätte Konzentrationslager Hersbruck e.V.", der sich um die Einrichtung einer Dokumentationsstätte und eines Mahnmals bemüht.
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Quelle: Daten und Fakten von der Homepage der Gemeinde Hersbruck
http://www.hersbruck.de/stadtinfo/konzentrationslager.php |