Gedenkstätten in Behringersdorf
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| Die vermutlich sehr früh entstandene jüdische Gemeinde in Behringersdorf hat leider (fast) keine Spuren oder Zeugnisse hinterlassen. Auch über entsprechende Bauwerke oder Gebäude ist fast nichts bekannt - Standortangaben oder Beschreibungen sind leider nicht überliefert. Zum Zeitpunkt von Hitlers "Machtergreifung" im Jahr 1933 existierte in Behringersdorf vermutlich keine (zumindest eigenständige) jüdische Gemeinde mehr. Der Ort gehörte damals bereits der IKG Nürnberg an und die Angaben zur Gemeinde sind sehr widersprüchlich. Nach dem Krieg siedelten sich keine jüdischen Bürger mehr in Behringersdorf an. Viele Überlebende der Shoa zogen die größeren Städte als neues Domizil vor, da sich hier sehr schnell wieder entsprechende Kultusgemeinden entwickelten.
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So gibt es auch kein Denkmal oder eine Gedenktafel für die jüdischen Mitbürger in Behringersdorf. Aber man gedenkt ihrer und ihr Schicksal ist nicht vergessen. Kommunalpolitiker erinnern immer wieder an die Familie Reizenstein und die anderen Opfer des Nationalsozialismus.
Die Gemeinde hat zudem noch intensive Nachforschungen angestellt, um Nachkommen der Reizensteins zu ermitteln. Diese Bemühungen blieben jedoch erfolglos.
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